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2 (1777) M - Z
Entstehung
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209
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Ordensgeistliche. 2Q-

der willkührlichen Frcygebigkeit und dem freywilligm Bey-nage der Bürger.

Die reichen Orden sind nicht mehr zur Last/ als dieKapitel oder Stifte der Kanoniker. Wer würde sich nungetrauen zu sagen, die Kapitel seyn der Nation zur Last, dasie nur. aus Gliedernder Nation selbstsn bestehen, da derStand eines Kanonikers sehr ansehnlich ist, und da man injedem Hause froh ist, wenn man ein Kind mit einem Ka-nomkale versorgen kann ? Ist nicht der Nation daran gelegen,sie zu schuhen und zu erhalten?

Die übrigen geistlichen Orden, wie die Lranciftaner,Rarmekten, Augustiner, Dominicaner, sindaufso mäßigeEinkünfte emgeschränket, daß es ungerecht und niederträch-tig wäre, wenn man sie darum beneidete.

Endlich jene, welche nur vom Almosen leben, kann manmit den Musketierern vergleichen, die für fünf Solde alle»übertragen, was immer im Kriegsdienste zum allerbeschwer-lichsten ist. Wr möchte wohl für dm gleichen Lohn eben die-selben Dienste leisten ? Wie viele Leute giebt es in der Na-tion, von denen die Dienste nicht so nützlich und nokhrvendig,als von den Ordensqeistlichen sind, und welche dennoch arrBesoldungen und Gnadengeldern unaussprechliche Summenkosten?

Es scheint, man dürfte dis geistlichen Orden nicht alleinfür keine Last des Staates ansehen, sondern vielmehr sagen,daß sie eine glückselige Erleichterung für ven Staat ftyn. E»giebt Häuser, die viele Kinder haben, und die sie nicht alleresalle in der Welt versorgen können. Da bringt man eine Toch-ter in ein Kloster, einen Sohn unter dre Benediktiner, Bar-Meliten, oder Bernardiner: sie können oorr ehrlich, uns in

L. Band. O einer