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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
196
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i9§ Offenbarung,

scheu waren. Niemals haben die Fürsten so vollkommeneBochschafter gehabt, die so fähig gewesen wären, ihre Amts,pflichten zu erfüllen, als diese. Niemals haben Bothschaf,ter den Wrllen ihrer Herren so gut erfüllet, als die Apostelden Willen des Gottmenschen erfüllet Haben.

Die Nachfolger der Apostel haben dis Menschen nichtsNeues lehren, und ihnen nichts Neues offenbaren dörfen.Sie haben nur die Pflicht gehabt, die nämliche Lehre zu er,hauen und fortzusehen, und sie haben sie erhalten und fort-gepflanzet. Aber zu dieser Fortpflanzung haben sie nicht alledieselben Gaben, und alle dieselben Vorrechte vonnöthen ge,habt, welche die ersten Gesandten besessen Hatten. Es bleibtdann allezeit wahr, daß diese Gesandten und Diener Gotteswahrhaftig also beschaffen gewesen sind, wie es die unendlicheWeisheit Gottes erfoderte.

VIII.

Der Kriegsmann zieht nachmals seine ganze schöne Lehrein folgende zween Schlußgründe zusammen, die er herzhaftfür überzeugende Gründe ausgiebk:

Erster Schlußnrund. Die Mittel haben ein Gleich,maaß nnr der Natur und den Eigenschaften desjenigen,der sie brauchet.

Menschliche Bücher und Reden, sind keine Mittel zurUnterweisung, die für Gott anständig, oder seiner Weis,heit, Allmacht, und Gerechtigkeit angemessen wären.

Folglich können Bücher und Reden der Menschen dieMittel nicht seyn, welcher sich Gott bedienet, oder sichhät?e bedienen können, um die Menschen seinen willenzu lehren.

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Dieser