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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
192
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i 92 Offenbarung.

der Gewißheit ihrer Lehre. Wenn sie den Glauben nicht an. ^ ^gehen, so gestattet sie die Freyheit der Meynungen. Es ist ^ ,,ihr wenig daran gelegen, ob man ein Scotist, oder ein EThomist, oder ein Molinist sey,v wenn man nur ein Ra- ^tholik ist.

Der Vorwnrf, welchen der falsche Kriegsmann überdas Unheil, das durch die Zänkereyen gestiftet wird, noch ^Leysthkt, ist eine alte Klage, die keine andere Antwort ^mehr, als die Verachtung verdienet. ^

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wenn Gott eigene Diener hätte, so hätten alle ei-nen ohngefähr gleichen Grad der Fähigkeit; die weihun,gen, die Auflegung der Hände würden sie gelehrter undordentlicher in ihrem Wandel machen. Man saget uns,daß ein jeder Priester gleichfähig sey, das Brod JesuChristi zu wandeln, zu raufen, zur Ehe zu verbinden,ledigzusprechen, u. s. w. Warum sollte er es nicht aufgleiche weise seyn, das Evangelium zu verstehen undzu erklären? Dieß schlägt eben so wohl in seine Amts-pflicht ein. Dennoch getrauet man sich nicht, es zu be,haupten: die Erfahrung würde den Gegemheil beweisen.Ich will wohl sagen, was im Mittelpunkte der Erdesey; ich will es sogar umständlich herzählen, wenn manes verlanget, weil mich Niemand der Falschheit überzeu-gen kann: aber ich werde nicht so thöricht seyn zu sagen,was mein Nachbar in der Tasche hat.

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Hier sieht man Sähe zum Lachen von einer ganz neuenArt. Wie würde dieser Kriegsmann beweisen, daß alleDiener Gottes einen ohngefähr gleichen Grad der Fähigkeit

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