Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
190
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iss Offenbarung.

diese Mittel angebothen werden , so müssen diese Mitteleben nicht eine norhwendige Wirkung haben.

Man giebt keine Antwort auf jene marktschreyerischenVorträge: Lin Buch kann verloren gehen; ein jederMensch kann nicht lesen. Der Glauben ist nicht auf ma«terialische Bücher gegründet; sondern auf die Wahrheiten,die in diese» Büchern vorgetragen, enthalten, und bewiesensind. Man leget die Glaubwürdigkeit und Göttlichkeit derheiligen Schrift an den Tag. Der Marktschreyer mag aufdie Beweise antworten, die wir davon in dem Artikel: Bi»bel, auf die Bahne bringen.

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Die Ueberseyungen, die Verdollmetsibungen, dieAuslegungen der Goltesgelehrten. die predigten gewis»ser Leute ohne Beruf, mit verschiedenen Fähigkeitenund ungleichen Graden des Glaubens, welche den Lei-denschaften unterworfen u. s. w. sind r all dieses ist nochweit weniger untrüglich.

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Die Auslegungen und Erklärungen sind keine Nicht»schnür deöGlaubens. Die Übersetzungen haben erst dann ei»ne Gültigkeit, wann sie von der ganzen Kirchengemeinegutgeheißen sind. Ihr Ansehen kömmt also nicht von denPrivatpersonen her, die daran gearbeitet haben. Der Kir»chenrath von Trient erkläret, daß die Vulgata die sicher»sie Übersetzung sey, und daß keine Jrrchümrr, wider denGlauben oder wider die guten Sitten, in ihrem ganzen In»halte sich befinden. Dieß machet die Gültigkeit und Un»trüglichkeit der Vulgata aus.

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