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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
188
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188 Offenbarung,

hintergehen könnte. Wir wollen zeigen, daß alle seine Me-taphysik nur für Unwissende zu fürchten, und vor den Au-gen von Leuten, die Vernunstfchlüsse zu machen, und zu»erhellen wissen, sehr verächtlich sey. Man sehe, wie die,ser vermummte Mann zu Werke schreitet.

1 .

* Die Mittel müssen mit den Eigenschaften und derNatur desjenigen, der sie brauchet, ein Gleichmaaß ha,ben. wenn Gott seinen Willen den Menschen harkündbar machen wollen , so ist er unendlich weise; erhat die beßten Mittel erkannt: er ist unendlich mächtig ;er hat sie annehmen können: er ist unendlich gerecht;er hat sie dann wirklich angenommen. Laßt uns sehen,ob Bücher, Worte, Reden , Aussprüche, die vonMenscheu vorgetragen werden, die beßten Mittel seyn,und ob diese Mittel eine richtige Beziehung auf die gött-lichen Vollkommenheiten haben.

* * *

Was will dieser Mann durch die Worte sagen: DieMittel müssen mit der Natur desjenigen , der sie brau-chet , ein Gleichmaaß haben ? Will ec sagen, weil Gottunendlich ist/ so müssen die Mittel, die er brauchet, um ei-nen Endzweck zu erreichen, gleichfalls unendlich seyn? Dannist es eine grobe Ungereimtheit. Will er nur sagen, sie müs-sen für Gott anständig, und zum Endzweck?/ den er sich ver-setzet , tauglich seyn ? Dann ist der Ausdruck eines Gleich»maaßes sehr unrecht angebracht. Es stecket also nichts alsFalschheit und Doppelsinn unter seinen großen Worten undstolzen, Machrsprüchen.

Gott

* Phil. Rriegsm. 15. Rap.