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Offenbarung. 187
lein der Urtext wurde bebaken, und man hat getreue Ue-berfeßungen davon.
Aber wer wird mich versichern,daß -ieBücher getreulichübersetzt worden sind; ja daß es möglich ist,daß sie es seyn ?
Mein Herr! Zur Zeit Jesu Christi und der Apostel warendie lateinische und griechische Sprachen im-Reiche gleich be-kannt und gebräuchlich, wie das Französische Heut zu Tageim Teutschlande ist. Eben also verhielt sichs in Palästinenmit dem Griechischen und Hebräischen. Es war dann eben soleicht,gute lateinische Uebersehungen von griechischenBüchern,und gute lateinische und griechische Uebersehungen von hebräi-schen Büchern zu haben, als man heut zu Tage eine gutetemsche Ueberseßung eines französischen Buches haben kann.
Allein die Christen, sagen Sie ferner, verstehen wederhebräisch, noch griechisch. Ey! wer hat es Ihnen gesagel?Haben Sie wohl so viele Gewalt allen christlichen Völkernauf diese Weise Unwissenheit Schuld zu geben ? Werden allejene vortrefflichen Uebersehungen von griechischen Schriftstel-lern, dis seit zweyen Jahrhunderten geliefert worden sind, be-weisen, daß Ihr Vorwurf, den Sie La machen, gut gegründetsey? Ich könnte noch beysehen, Laß er nicht allzu höflich sey.Aus all diesem soll man schließen, daß Ihre Einwürfe die Umgründlichkeit der Sache, die Sie zu behaupten wagen, unddie unumstößliche Richtigkeit der Sache, die wir verchei,Ligen, nur noch besser an den Tag legen.
Fortsetzung der Einwürfe der Ungläubigen.
Der philosophische Kriegsmann greift die Offenbarunganders an, als der Deist. Ec geht mit lauter sogenanntenGrnnvsäßen und sogenannten Wahrheiten zu Werke, die mireinander verknüpfet fty n sollen. Er maßet sich einer KlmSelung der Mechavhysik an, welche im ersten Augenblicke
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