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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
113
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Offenbarung. uz

Kinder, wovon manche rachsüchtig und blutgierig, anderseifersüchtig, jachzornig, berriegrisch, und alle unzüchtig,oder Ehebrecher, oder Blutschänder, oder noch was mehrgewesen sind: diese waren die Götter, welche dis blind«Welt anbtthete, und vor denen sie sich auf die Knies warf.So niederträchtig waren die Begriffe, die man sich vonder Gottheit gemacht hatte.

Man wird vieleicht sagen: vermuthlich Haben die Philo»sophen, die Weisen, die Gelehrten von der Gottheit nichtso unvernünftig, wie der Pöbel, gedacht. Allein alleDeirkmäler bezeugen uns den Gegensah. Sie entdeckenuns, daß alle jene sogenannten Weisen, was den Gottes»dienst betraf, eben so pöbelhaft, als der Pöbel sechsten,waren; daß sie, wie dieser, die Blutschande, den Ehe«bruch, die Rachsucht, und alle andere schändlichste Lasteranberheren, sobald sie vergöttert wurden; und daß sie, inihrer sonderheitlichen Denkensart, wenig besser als der Pö-bel waren, da manche sich der Ungläubrgkeit, andere aller-ley Ungereimtheiten ergaben, wie man es aus den Wer,ken plumrchs ^ sehen kann.

Aber nichts erreichet den Nachdruck, womit der Heilt,ge Paul über eben diesen Punkt sich ausdrücket: **,, Je, ne Philosophen,,, saget er, haben sich in ihren Träume, reyen verloren; ihre unsinnige Seele ist mit Dunkelheit umhüllet worden, und da sie sich ihrer Weisheit rühm« ten, Haben sie nur ihrs Ausschweifung und ihre Thorheit an den Tag gelegt,,. Lvanuerunt in LoZitsrioniburtuis, äc vblcuratum inüpiens cor eorum; üicLN-te8 euim 5e esse ispjentes, liulti isÄi sunt.

Was

* von den Meyn. der phitss rr. Rom. k.

U. Band. H