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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
112
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ns Offenbarung..

rung erwiesen haben. Laßt m s ißt den Beweis einer jedenvon diesen Wahrheiten einzeln aufnehmen.

Erste Wahrheit.

Die Mensch, n sind durch eine lange Reihe von Iahrhun-cr-teu, über die wesentlichsten und nothwendigsten Wahr,heiten, in den tiefesten Finsternissengesteckct.

Fragen wir uns sechsten: Was ist wichtiger für den Men-schen, als zu wissen, woher er komme, was er fty, wasmit ihm werden solle? Was ist für ihn wesentlicher undnmhwendiger, als seinen Schöpfer zu erkennen, sich selbstzu erkennen, seine ewige und unsterbliche Bestimmung zuerkennen? Die Erkenntniß dieser großen Gegenstände ist dernorßweudige Grund aller Pflichten, aller Tugenden, und al-ler Dinge, woran dem menschlichen Geschlechts kann gele,gen scyn, und woran ihm gelegen seyn soll: sie ist, mtt einemWorte, der nochwendige Grund der einzigen und wahrenWeisheit. Man darf nicht wundern, daß irgend ein Phi-losoph sich getrauen werde, diesen Vortrag anzusireiten.

Nun eben in Betrachtung der Erkenntniß dieser großenGegenstände ist das menschliche Geschlecht in den dickstenFinsternissen gestecket, ehe es durch die Offenbarung beleuch-tet worden war. Damit wir davon überzeuget werden, wol-len wir vorstellen, was dortmals die Well war: wir wol-len untersuchen, wie mau dortmals in der Welt dachte.

Und erstlich, was für einen Begriff hatten die Menschenvon der Gottheit? Die Menge Götzenbilder, womit dieganze Erde angefüllet war, zeiget uns genügsam, was alleVölker, Griechen, Römer, oder Barbarn, davongedachthaben. Eine ungeheure Anzahl Männer, Weiber, und

Kinder,

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