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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
106
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iO6 Moses.

Es gefällt diesem Plauderer den eifrigen Gottesdienst derJuden närrische Leremonien zu benamsen: aber Porphyr^leget ihm großes Lob bey; philo giebt die Weisheit davonzu erkennen; Joseph schildert uns seine ganze Herrlichkeitab; die Heyden sechsten, die davon eine Kennkniß hatten,haben ihn bewundert, und in Ehren gehalten.

rv.

Vor allen Dingen flößete er ihnen den bittersten Haßgegen die Götter anderer Völker, und die ausgesuchtesteGrausamkeit gegen ihre Anbether ein.

* ^ *

Er flößte ihnen den größestcn Abscheu vor dem Götzen,dienste, vor den Sitten, Gebräuchen, und Uebungen der Gö-tzendiener ein; wie es aus verschiedenen Stellen der Bücherdes Gesetzes erhellet: ** und zugleich flößete er ihnen die Ach»tung und Freundlichkeit ein, die man den Fremden schul-dig ist. ^ Wag hie Einwohner Lhanaans betrifft, aufwelchen der Fluch lag, kann man im achtzehnten Kapitel desfünften Buchs Moses, die Ursache davon sehen, wo ihre La,ster verzeichnet sind: und um dieser Laster willen werdendiese Völker vertilget werden, saget der Herr.

V.

Durch eitel Blutvergießen und Strenge machte er«us ihnen Sklaven, die lenksam nach seinem willen wur,den, und bereit waren, seine Leidenschaften zu begün,stigen, und sich für seine ehrgeizigen Absichten aufzuo-

pftrn.

* von der Enthalt. Thierfleisch zu essen.

'* 5- D. Moses. IV. VH. XII. Ebend. XXlll. XXIV.

»»«» Ebend. XVIII.

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