Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
105
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Moses. iQz

Die Werke, von denen er redet, sind die zehn Plagenin Aegypten, die Eröffnung des Meeres, und die Uube,Möglichkeit seines Wassers, das ausgethürmt blieb, bis dieHebräer durchgezogen waren, das Fallen des Himmelbrods,u. d. g. Glaubet er, daß alle diese Werke ganz natürlichftyn, oder daß die Handgriffe der Kunst etwas ähnlichesHervorbringen können ? Er mag uns dann erklären, wie die-ses möglich sey; er mag uns Beyspiele davon anzsigen; ermag dieses Fach der Naturkunde durchforschen, damit eruns durch seine eigenen Versuche beweise, Laß wir schwach,sinnig ftyn, wenn wir glauben, diese Werke gehen über dieKräfte der Natur hinaus. Dieß wäre weit besser, als alleseine Ausstellungen und Stachelreden.

II.

Das erste Geboth, das Moses im Namen Gottes denHebräern gab, war dieses: sie sollten ihre Herren besteh,!en, die sie zu verlassen im Begriffe waren.

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Glaubet dieser Mensch, daß der Gott, den die Hebräeranbelheten, der wahre Gott gewesen sey ? Glaubet er, daßder wahre Gott den Diebstahl gebiethen könne ? Wenn Gottden Hebräern befahl, Sachen zu borgen, die sie niemalsheimstellen sollten; so war es zur billigen Entschädigung derHebräer, und zur gerechten Strafe der Aegyptier.

III.

Er lehrete sie die wunderbarliche Fabel von ihren Vor,altern, und die närrischen Leremonien, woran der HZch,sie seine Gnaden heftete.

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