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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
104
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io4 Moses,

gen und menschenfreundlichen Philosophen nehmen sich hierBösewichreran, die Gott gsstcafet hat. Der Tod von zwan-zig tausend Menschen, der sie vor mehr als dreyßig Jahr-hunderten getroffen har, scheint ihnen anstößig, und sie freuensich, wann sie in einer Zeitung lesen, daß zwanzig tausendFeinde in der Schlacht geblieben sind. So groß ist ihreMenschenliebe.

Auf den vierten: Die Gottlosen sagen, Um ihrer Gott,losigkeit ein Ansehen zu geben, daß Gelehrte diese Einwürfemachen. Aber man fraget sie: Wer sind diese Gelehrten?Spinoza ganz allein, und nachmals etliche, welche der elen,Le Widerhall dieses Atheisten sind.

Es würde zur Vollkommenheit dieses Artikels etwas man,geln, wenn wir nicht von dem Verfasser des entlarvten Lhrvstenthums noch eine kleine Meldung macheten. Nach demUrtheile dieses Schriftstellers soll man Moses für Len boshaf,restxn Mann halten, der jemals gelebek hat. Ein tüchtigerBetrüger, ein ausschweifender Gesetzgeber, ein unsinnigerSchwärmer, ein blutgieriger Tyrann, rin grausamer Ero,derer: dieß sind die Züge, womit dieser weise und großeSchriftsteller uns Moses schildert. Wir wollen etliche seinerschönen Gedanken vorlragen, und sie mit sehr kurzen An,merkungen begleiten.

I.

Moses beredete die Hebräer, daß er der Ausleger desWillens ihres Gottes sey, und bestätigte seine Sendungdurch Werke, die Leuten übernatürlich schienen, welchendie Wege der Natur, und die Handgriffe der Runstunbekannt waren.

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