Moses. iQz
stehlt, zwanzig tausend Menschen aus dem Volke, und einandermal vier und zwanzig tausend niederzuhauen, als einHebräer bey einer Madiamtmn geschlafen hatte: und er ja»get zum Beschlüsse / Ließ ssyn die Einwürfe, welche die Ge<lehrten denjenigen machen, die glauben , daß die fünf Bü,cher von Moses seyn: aber die Kirche, die auf die Syna,goge gefolgst, und unfehlbar, wie diese, sey, habe dieseStreitsache entschieden; und die Weisen müssen schweigen,wann die Kirche spreche.
Wir wollen auf einen jeden dieser Artikel nur ein Worderwiedern. Wir sagen dann
Aus den ersten: Die Hebräer waren unbillig von denAegyptiern unterdrücket und geplaget worden; sie konntenmit Rechte, nach dem Befehle des Herrn, behalten, wassie den Aegyptiern/ ihren Verfolgern, entlocket hatten; siemachten sich dadurch für den Schaden und die Zinse bezahlt:und vbschon die Art, nach welcher sie handelten, außeror,deutlich war, so konnte Gott ihnen doch die Gewalt dazugeben.
Auf den zweyten : Aaron war vom Herrn zum HohenPriester bestimmet worden, ehe er das goldene Kalb aufstellste; Moses dorfte nicht, aus seiner eignen Macht, ihn desPriesterrhums entsetzen.
Auf den dritten: ^ Die erste Blutgeschichte wurde aufdas ausdrückliche Geheiß Gottes vollzogen, welcher der un»beschränkte Herr über das Leben der Menschen ist. Die zweytegeschah wegen einer andern Gattung Götzendienstes, welchernoch weit abscheulicher war, und den man ohne Verletzungder Schamhaftigkeit nicht erklären könnte. Unsre mitleidi,
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' 2. » Moses. XXXII.