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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
92
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92 Moses.

1. Sie heißen es ein neues Volk. Allein dieses Volkist älrer, als die Perser, die phönicier, die Griechen, dieAömer, die Rarthagmenser, und alle, von denen in denGeschichten zum meisten geredet wird.

2. Sie stellen es als ein heruwirrendes Volk vor. DieHebräer sind dennoch fünfzehn hundert Jahre lang in demBesitz; ihres Landes gewesen. Gebt viele andere Völrker, die eben also sagen könnten?

g. Sie sagen, es sey so spät bekannt geworden. Eswar früher bekannt, als die morgenländischen Fabeln, vondenen inan uuSeben erst das Alterthum anpries. Außer,dein zeiget Joseph, in seinem ersten Buche wider Appton,eins unglaubliche Menge alter ägyptischer, phönicischer, chal,dälscher Schriftsteller an, welchen die Hebräer gut bekanntwaren.

4. Sie geben es für so arm ans. Dieses Volk regier,te, ernährte sich, beschloß Krieg und Frieden ohne Hülse sei,ner Nachbarn. Die reichen Völker können nicht mehr thun.

5. Sie machen ein so unwissendes Volk daraus.Vey diesem Volke findet man die schönsten Bücher der Re,ligion und der Sittenlshre, die erhabenste Poesie, und dievollkommensten Gesetze.

6. Sie behaupten, daß es unerfahren in allen Rün,sten war. Jerusalem war, nach den? Berichte des Stra,bo, Diodors von Sicilicn, Dmochares, und inehr ande,rer Schriftsteller, eine der schönsten Städte im Morgenlands.Der Tempel, wie uns Joseph belehret, war der Gegenstandder Verehrung Alexanders, und nachmals Ver BewunLe,rung des Kaisers Titus. Man hatte auf dreyßig tausendArbeiter und Künstler in Israel gefunden, um biefts präch,

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