^ Moses. 87
„ Menschen, als für Aussprüche der Gottheit silbsten hielt.„ Moses, sein Sohn, der Erbe seiner Weisheit und seiner„ Beleuchtungen, wußte auch durch die Reize und die An,„ murh, die aus feiner ganzen Person hervorschienen, alle„ Herzen zu gewinnen und an sich zu ziehen „.
Wir könnten noch einen Eupalemus ^ anführen, wel,cher saget, daß Moses der erste und älteste unter den Weisensey, die wir kennen; daß er die Schrift erfunden habe,welche von den Hebräern an die phönicier, ihre Nach,barn, und nachmals von den phönieiern an die Griechenübcrgieng: einen Artapanus oder Artabanus, ^ weicherin seiner Geschichte den Moses, als einen der größesten Män-ner , die jemals gelebet haben, schildert: einen Nume-nius, der ein pythagorischer Philosoph war, und der
in seinem Buche vom wahren Gute, ihn als einen Mannvorstellet, den die Gottheit ungemein liebte, und der beyGotte zum meisten vermochte. Wir könnten eine große Men,ge anderer anführen, von denen Joseph in seinen Büchernwider Appion die Zeugschasten beybringt. Aber man mußdie Leser nicht ermüden.
Also Haben sehr viele heydnische Schriftsteller vom Mosrsgeredet; also haben sie ihn vorgeftellet. Und der Verfasserdes Handlexikons, und die ihm nachschwaßen, sagen: Istes wohl wahr, daß es einen Moses gegeben habe ? wasist dann dieß für ein Moses, welcher der ganzen Erdeunbekannt war, bis einen ptolonräus die Lust anwan,delte, die Schriften der Juden in das Griechische überse,Yen zu lassen?
Es
' Eusebs cvang. vorder. 8. B.k ' Ebcird. §. B. Ebend. 8. v.
§ 4