Materie.
den Fällen materialische Zäserchen, materkafrsche Bluttheil,chen. Mehr oder weniger Feinheit, oder Verdünnerung,oder Hiße, oder Bewegung in einigen dieser Zäserchen, alsin den andern, machen nur einen ganz zufälligen Unterschiedaus. Warum dann sollte die Materie im Hirne denken,und in der Hand oder dem Fuße nicht denken ? Die Einbil-dung des Materialisten ist also nur eine grobe Ungereimtheit.
2. Wenn man den Materialisten fraget, warum er denGedanken und die Gesinnung in den Stößen und Bewegumgen bestchen lasse, di? im Hirne vorbeygchen ; so saget er:Weil dorten alle Zäserchen feiner, und alle Sinne vereint»grr sind. Allein wenn dieses ist, kann man ihm antworten,so sollten die Thiere, sowohl als die Menschen, und sogar vielbcAr als Sie Menschen Lenken, weil sie eben so feine Zaser,chen im Hirne, und noch lebhaftere Sinne haben, als dieMenschen. Kein Mensch wird dem Hunde in der Feinheitdes Geruches , dem Adler in der Schärft des Gesichtes, derKatze in der Zärtlichkeit des Gehöres gleich kommen. Wa>rum sollten dann die Thiere nicht eben so gut, als der Mensch,und sogar noch besser als der Mensch, denken? Der Mate,rialist mag darauf antworten.
Drittens : Wofür soll man jene schöne Vermmhung Vol,tairens achten, welcher uns saget: * Der Gedanken könn,te wohl ein Geschenk des Schöpfers seyn, das er derMaterie verliehen hätte; und man sollte nur ohne Erbit-terung untersuchen, ob es ein Widerspruch sey, zu sagen:Die Materie kann denken.
Aber, weil er uns seine Vermmhung vorträgt, wird eruns erlauben, die Erklärung darüber von ihm zu begehren.
Was
* verm. Schrift, re. Rap.
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