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2 (1777) M - Z
Entstehung
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Materie. 39

land dachte, als er in seiner Götterlehre sagte: DasChaos ist zum ersten da gewesen. Gvid sprach im Namendes ganzen römischen Reiches, als er sagte:

Hieudi äichoksni, guisgais kmt:» illsOcorumLongenem lscuit.

* ^ *

DerBegriffdes Chaos ist augenscheinlich ans Moseshergenommeu. * Die Erde, saget er, war Anfangs nureine unförmige Masse, ohne Ordnung, ohne Puh, ohneZierde: sie war in Dunkelheit und in Wasser eingehüllrt.Es war noch nichts darauf, das sie verschönerte, und be,lebte. Es waren weder Bäume, noch Pflanzen, wederThiere, noch Sonne da, um sie zu erwärmen, zu beleuch,ten, und zu beseelen. Perra autem erat insnis Lc vacua :Le tenebrse erunt super iaciem ub^lli ; ör. Lpiritus Do-mini serebstur super sc^uss. Also war die Welt im Au,genblicke ihrer Hervorkunst beschaffen; dieß war gleichsaindie erste Handlung der Schöpfung. Aber dieser Begriffdes Chaos streitet.'keineswegs wider den Be'griff der Schö,pfung: denn ehe Gott in dem Himmel und ck.uf der Erdejene schöne Ordnung einseßte, die wir da bewmrdcr'n, zog ersie zum Anfangs aus dem Nichts hervor, wie uns eöe.7 der,sselbe Moses saget : ln principio crsavit Deus cselum cx"terram.

Das Andenken dieses ersten Zustands der Erde, welchernur etliche Stunden, und vieleicht nur etliche Augenblickedaurete, wurde bey allen Völkern unterhalten. Ist ^ ^wundern, wenn Hesisdus Und C>vid davon gemeldet haben ?Aber die Dichter, nasche sich allezeit mehr beeiftrten, ihre

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- r. S. Moses. I.