38
Materie.
IU.
Die Ewigkeit der Materie hat bey keinem Volke demDienste der Gottheit geschadet.
* » *
Ir besser mm die Gottheit kennst, desto besser kann mansie ehren. Die Unwissenheit etlicher göttlicher Eigenschaftenvertilget den Gorte^cienst nicht; aber sie machet ihn noch«wendig unvollkommener. Nichts giebr uns die Hoheit Got-tes besser zu erkennen, als die Schöpfung aller Dinge durchsein allmächtiges Wort. Er gebeut dem Nichts; und dasNichts höret 'eine Stimme. Er saget: es werde Licht; undin eben demselben Augenblicke wurde Licht. * Er redet;und alles entsteht auf sein Wort. Haben jemals diePhilosophen so erhabne Begriffe gehabt? haben sie jemalseinen so großen Gott aufgewiesen ?
IV.
Die Religion entsetzte sich niemals darüber, daß einewiger Gott für den Herrn einer ewigen Materie erkanntwerden sollte.
* » *
Van weiß, daß die Religion, dieses Mannes sich nichtleicht entsetzet. Im Usi ngen, was will er durch diese son,Len aren Ausdcütte sagen ? Aber wir wollen ihm hernach zuerkennen geben, daß er sich gewaltig verhaut.
V.
Der Vegriff des Chaos, das von einem Gotte Ln dieOrdnung gebracht wird, befindet sich m allen alten Göt-terlehren, Hksiodus wiederholte, was ganz Morgen-land
>
k'r«
Kchj
ttzjj
»«
ich
tzi,
-ch
M
ch
i. B. Moses, t.
*' psillm. -q8.