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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
37
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Materie.

I.

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2° Wenn es nicht nothwendig war, daß die Mate,rie da wäre, warum ist sie denn da ? Und wenn sie daseyn mußte, warum sollte sie nicht allezeit da gewe«sen seyn?

4it

Hier ist in Wahrheit ein sehr bündiger Vernunftschluß.Er läuft ohngefähr auf diesen hinaus: Wenn es nicht noch,wendig war, daß der Verfasser des Handlexikons da wäre,warum ist er dennoch da?

Wird man aus seinem wirklichen Daseyn auf die Noch,Wendigkeit seines Daseyns schließen müssen?

Warum ist die Materie da? Weil es Gott gewollthat. Warum ist jener Gottlose da? Weil es Gott zuge,lassen hat. Der allmächtige und unendlich weise WillenGottes ist die einzige Grundursache, die man von derSchöpfung angeben kann. Iota ratio LsÄi omni-xoteutia fgLientis.

II.

Rein Schulsay ist jemals so allgemein angenommenworden, als dieser: Aus Nichts wird Nichts. Fürwahr,der Gegensatz ist unbegreiflich.

* » *

Kein Schulsaß ist jemals richtiger gewesen, wenn esdarauf ankömmt, die Macht des Menschen zu messen: mitNichts kann er nichts machen. Aber wird sich der Menschrühmen, die Allmacht Gottes messen zu können ? Wird erbeweisen, es sey unmöglich, daß Gott ein Schöpfer sey ?

III.

* Phil. Han-lex. " Augustin, a» Marcrll.

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