34 Materie.
durch L 4e Gestalt oder die Form, als durch die Bewegung,welche i rie auswärtigen Ursachen ihren Theilen eindrücken,auf unst !e Sinne machet. Dieß ist alles, was wir davonbehaupte n können. Darauf beschränken sich unsre Kennt,Nisse in i Msichtl der Materie. Dieß ist alles, was wir vomnöthen h aöen davon zu erkennen. Man sieht schon die wich-tigen F-.! gerungen ein, welche man aus Liesen verschiedenenPunkten ziehen mag.
Die Materie ist zu unserm Gebrauche und zu unsermDienste i ^schaffen worden. Es wäre vergeblich, und sogargefährliö y, wenn wir mehr davon kennen wollten. Alles,was uns die Philosophen seit zwanzig Jahrhunderten davongesagt hc tben, ist ein Beweis, daß es vergeblich ; und alleJrrthüm er, worein sie gefallen, sind ein Beweis, daß es ge,jährlich» »rare. Der Weise wird nur alsdann sicher wandeln,wann er sich in seinen Untersuchungen von der Materie aufdie Kennt ruß der Eigenschaften einschränket, welche wir an,gesützret s raben.
Zweyte Frage.
Ist die Materie ewig?
<"^>ie Vernunft ist Anfangs verlegen auf diese Frage zu anc-tvor ren. Die Offenbarung saget, die Materie sey er,~ schaffen worden; und die Vernunft, durch das Licht der Oftftnbarung beleuchtet, machet folglich darüber stärkere Be,trachmngm, und fasset besser, daß es nothwendig sey, dieSchöpfting der Materie zuzulassen. Sie begreift alsdann,Laß die Ewigkeit der Materie weder mit den Einsichten einerlautern Vernunft, noch mit dem Begriffe, den wir von Got,te haben, sich vertragen könne. Laßt uns diese zween Punk,te entwickeln und aufklären, welche desto mehr Aufmerksam,
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