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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
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Materie. gz

Materie eine abstrackte Bewegung, so saget man etwas, das nichts bedeutet: und giebt man ihr eine bestimmte Bewegung, so seht man eine Ursache voraus, wodurch,, sie bestimmet wird,,. Sehet man also, daß die Be,wegung wesentlich oder nochwendig zur Marerie sey, so sehetman etwas, das wider alle Einsichten der Vernunft, derBeurcheilung, und des Menschenverstandes streitet.

Hier ist dann die Trägheit der Materie so weit erwiesen,als immer ein Ding einer Erweisung fähig ist. Es war von,nöthen sich über diesen Punkt aufzuhalten: i. Um unsre Bergriffe besser zu bestimmen, in Absicht auf das, was wievon der Materie behaupten können. 2. Um die dritte Fra,ge, die wir gestellet haben, sicherer aufzulösen, z. Umdem Mißbrauche vorzubiegen, den gewisse Verführer mitjenen unbestimmten Säßen treiben; nämlich: wir kennend»Materie nicht; die Materie besitze Eigenschaften, die uns un-bekannt seyn; wenn es daraufankomme zu entscheiden, wo-zu die Materie fähig oder unfähig sey, müsse man äußerstbehutsam dareingehen.

Man muß behutsam dareingehen: das gestehen wir»'Aber man muß auf gleiche Weise standhaft und unwider-sprechend seyn, wenn man nach sichern, klar entwickelten,und auf die Erfahrniß gegründeten Grundsätzen, nach LenBeobachtungen, nach dem Geständnisse, und nach der Ein,stimmung der aufgeklärtesten Philosophen, zu Werke gehr,wie wir es machen.

Wir gestehen dann, um die gestellte Frage aufzulösen,daß wir die Materie nur aus ihren fühlbaren Eigenschaften,das ist, aus ihrer Ausdehnung, ihrer Theilbarkeit, ihrerTrägheit, ihrer Gleichgültigkeit zur Ruhe oder zur Bewe-gung , und aus den Wirkungen erkennen, di« sie, sowohlII. Band. > C durch