Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
32
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Zr Materie.

Worte auszieht. Sagen Sie mir, mein Freund! Wenn man Ihnen von einer blinden Rraft redet, die in der ganzen Naruc ausgebreitet ist / bringt man Ihrem Ver- stände einen wahren Begriff bey? Man glaubet, durch diese unbedeutenden Worte, von allgemeiner Rraft, von,, notywendiger Bewegung, etwas zu sagen, und man jäger nicht das Geringste dadurch,

Der Begriff einer Bewegung ist nichts anders, als der Begriff einer Versetzung vdn einem Orte in einen an« dem: es giebt keine Bewegung ohne eine Richtung; denn ein untheilöares Wesen kann sich nicht zugleich auf alle Arten bewegen. Auf was für eine Art bewegt sich dann die Materie norhwendiz?

Hat die ganze Materie in einem Körper eine einför« mige Bewegung? oder hat ein jedes Atom feine eigene Bewegung? Nach dem ersten Vegnffe soll das ganze Weltall eine feste und uncheilbare Masse ausmachen: nach^ dem zweyten soll es ein zerstreutes, unzusammenhangen« des, flüßiges Ding bilden, ohne daß es jemals möglich wäre, daß zwey Aromen sich vereinigten.

,, Nach welcher Richtung soll diese gemeine Bewegung der ganzen Materie geschehet!? In gerader Laue? auf« wärtS? abwärts? zue Rechte!» oder zur Linken? Wenn jedes Theilchen der Materie ferne sonderbare Richtung hat, was werden die Ursachen aller dieser Richtungen und aller dieser Verschiedenheiten ftyn? Wenn jedes Atom oder Theilchen der Materie nur um seinen eigenen Mittelpunktsich herumörehere, so würde niemals etwas aus seiner Stelle v.rrücket werden, und es gäbe kerne mitgetheilte Bewegung: noch dazu müßte drest zirkelförmrge Bewe, gUi'.Z nach ekiee Art bestimmet scyn. Giedt man der

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