Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
30
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so Materie.

unterstützte. Mer es ist auch wahr, daß Demokrit nur aus,sirmk, und keine Schlüsse inacht; und daß er auf die wahr,hast unauflöslichen Schwierigkeiten, die man ihm gegen dieiuwohnen.de Bewegung der Materie einwirik, nichts antwor-ten kann. Es ist eben so wahr, daß die Abderitancr ausMitleids so dienstfertig warm, und Aerzte zu ihm schickten,damit sie sein verworrenes Hirn zu Rechte bringen möchten.

Was die neuern betrifft, so bemerket man, daß unterjener großen Zahl der Philosophen vom höchsten Ansehen,welche bey diesen letztem Zeiten zum Vorscheine gekommensind, kein einziger ist, der die Trägheit der Materie, undihre inwohnende Unfähigkeit, sich die Bewegung zu geben,nicht als einen Hanpkgrundsaß voraus sehet. Copernrk,Repler, Descartes, Gassendi, Euler, Newton, Matte,bcanche: alle kommen damit einstimmig überein?. Undwenn man dem Ansehen dieser großen Männer noch Ver,mmftschlüsse bcyfüget, wird es nicht mehr möglich ftyn, derAngenscheinlichkeir des Grundsatzes den Beyfall zu versagen.Die Weise, über diesen Punkt Vernunftschlüsse zu ziehen,wollen wir aus dem Emil des Rousseau hernehmen.

* Ich sehe die Materie , sag>?r er, bald ini, Bewegung, bald in Ruhe; woraus ich schließe. Laß ,r r die Ruhe, noch die Bewegung von ihr eine wesentliche Ei, genschaft sey. Aber da die Bewegung eine Handlung ist, so ist sie dann die Wirkung einer Ursache, und die Ruhr ist die Abwesenheit dieser Ursache. Wenn nichts auf die Materie wirket, so bewegt sie sich nicht; und eben deßhalben, weil sie zur Ruhe und zur Bewegung gleich, gültig ist, so ist ihr natürlicher Zustand, in der Ruhe zu bleiben.

Nach,

' r. Band. 4°. Seite»