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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
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»8 Materie,

mmst, welche sich weder durch die großen Ausdrücke, nochdurch den kühner, und entscheidenden Ton überraschen läßt;welche nichts zugiebt, was nicht deutlich vorgetragm, undkernhaft bewiesen ist: wir behaupten, sage ich, daß eine sol,che Vernunft, wie wir sie da vorstellen, sehr genügsam sey,diese Fragen aufzulösen; und daß es sogar der Vernunft,die also zu Werke geht, nur allein zukomme, dieselben auf,zulösen. Und auf diese Weift wollen wir nun selbst zuWerke gehen.

Erste Frage.

Was ift die Mattkle?

^^ie Materie liegt vor unfern Augen; sie ist in unsemHänden; sie läßt sich durch eine unendliche MengeWirkungen auf alle unsre HülfSglieder fühlen: und dennochfraget man seit mehr als zwey tausend Jahren, was dieMaterie sey; und nach unendlich vielen Erörtrungen und Un,tersuchungen weiß man heut zu Tage nicht mehr davon, alsman vor zwey tausend Jahren wußte. Ja, wir dörfen sa,gen : jemeh^ man sich Mühe girbt, danach zu forschen, de,sto mehr suhlet man sich genöthiger, dem Ausspruche bey,zupflichten, welchen vor drey tausend Jahren ein Philosoph«scher König that. ^ Ich habe erkannt, saget er, daßniemals ein Mensch das Gcheimniß der Werke Gotteswerde ergründen können. Inteilexi, «guoä omm'umoperum Oei uuHam xollit Homo invenice rstio-vem.

Alles, was wir von der Materie erkennen mögen, be,schränket sich auf etliche Beschaffenheiten und Eigenschaften,welche man, rheils aus verschiedenen Beobachtungen und" Erfahr,

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