Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
20
Einzelbild herunterladen
 

Lo Märtyrer.

Mensch sie vermine, besonders wenn diese Verneinung tau«sendmal, als betriegüch und lügenhaft, überwiesen worden ist.

Endlich heißt es, man müsse die Wunderthaten des al-ten und neuen Testaments, woran man niemals zweifeln wer«Le, so viel in Ehren halten, daß man ihnen keine verdächtegen Geschichtchen beygeftlle. Allein man lese in diesem Wer«ke die Artikel: wunderthaten, Moses, Sündfluth, Chri-stenthum, u. s w. und schließe daraus/ wie viel jener ebenso gottlose, als häuchlerische Mann die Wunderthaten de-alte:? und neuen Testaments in Ehren halte.

Iht wollen wir zur Geschichte seines junge» Romanusschreiten. Man könnte ihn erstlich fragen, warum er ihnaltvaterisch Romanus heiße.ansiatt daß er ihn Roma» " nänn«te, wie ihn der Herr von Maupertuy übersetzet hat, undwie es die französische Sprache foderk. Weiter: warum sa«ger er beständig: der junge Romanus, da dieser Märtyrerein gesetzter Mann, und Diakon der Kirche von Cäsaree»war? Aber wir wollen all dieses bey Seite lassen,'und denInhalt der Erzählung Eusebs getreulich anführen.

Dieser Bischof, welchen wir für Einen der gelehrtestenMänner nicht allein seiner Zeiten, sondern im ganzen Alter«thumr betrachten dörfen, war ein Zeitgenoß desjenigen, vondem er den Kampf erzählet. Und man vernehme, was eruns in seinem zweyten Buche von der Auferstehung und derHimmelfahrt unser« Herrn Jesu Christi davon berichtet.

Der heilige Roman war ein Diakon der Kirche vonLäsareen in Palästinen. Als ihn einige Geschaffte nöthig«ten, eine Reift nach Asien zu machen, kan? er durch An«tio-Lien, wo Asklcpiades, der daselbst Statthalter war,die Christen mit der äußersten Grausamkeit verfolgte, und

es

* I»i Zranzösischerr: komsin.