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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
19
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/ Märtyrer.

Richter befohlen, man sollte dem jungen Aomanus dieZunge abschneiden r der erste Leibarzt des Raiftrs, derzugegen war, habe dienstfertig das Amt des Henkersvertreten, und ihm die Zunge von der Wurzel ausge-schnitten: sogleich habe der junge Mensch, der zuvorstotterte, mitsvjelrrFreyheit gesprochen: der Barser seyerstaunt gewesen, daß er ohne Zunge so gm redete: devArzt, um den Versuch zu wiederholen , habe auf derSteile einem Vorhergehenden die Zunge abgeschnitten,welcher augenblicklrch darüber starb.

Luseb, aus welchem der Benediktiner Ruinart diesesMährchcn gezogen hat, hätte die wahren wunderrdaten,die im alten und im neuen Testamente gewirket wordenstnd , (woran nienrals Jemand zweifeln wird - so vielin Ehren halten sollen, daß er ihnen so verdächtige Ge,schichlchen nicht brygeseliet hätte.

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Der Benediktiner, Abr Ruinartist, wie unser Kritikersagt, ein schätzbarer, gelehrter, und eifriger Mann; und,wie eben derselbe Kritiker sagt, ist der Benediktiner, AbtNuinart, ein Mann ohne Behutsamkeit in der Wahl derGeschichten: er brrngr Ebenteuer, Mährchcn, verdächtigeGeschichtchen für ächte Begebenheiten her. Man vergleicheall dieses mit einander, wenn es möglich ist.

Nachmals sagt man uns, es sey nicht genug, daß eineHandschrift aus einer Attty der Benediktiner gehoben sey,und m t einer andern Handschrift übercinshmme, die auseinem'estiverohcr Bernardinerkloster gehoben ist, da-mit sie acht sya möge. Und wir fragen, vb es genugsiy, um ihre Richtigkeit in den Verdacht zu ziehen, daß em

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