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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
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>8 Märtyrer.

te der Henker, und Ihre Leiber dem Feuer anbothen. Au»ßer diesen gab es eine sehr große Zahl von Leuten, dieman zween und zweene anschloß, und damit ganze Schiffebelud, welche man in den Grund senkte, nachdem mansie aufs Hohr Meer getrieben hatte.

Dreß geschah in wenigen Tagen in einer einzigen Stadt.Man schließe darans, was im ganzen Reiche zehn Jahrelang, wo die Verfolgung währere, geschehen seyn mußte.Und da kömmt ein Mensch; der saget uns, es habe wohl zweyhundert Märtyrer gegeben.

X

VI.

Der Benediktiner , Abt Ruinart, ein Mann, der imübrigen eben so gelehrt, als schätzbar und eifrig war,hätte seine aufrichtigen Martergeschichren mit größrerBehutsamkeit wählen sollen. Es ist nicht genug, daßeine Handschrift aus der Abtey des heiligen Benedikts ander Loire, oder aus einem Lälestinerkloster zu Paris ge»hoben sey, damit die Geschichte richtig und ächt seynmöge. Er hätte sich der Mühe entheben können, dasEbenteuer des jungen Romanus zu erzählen, das sichim Jahre zsz zugetragen hat. Dieser junge Romanushatte von Diokletianen in Antiochien Gnade erhalten.Dennoch saget er, der Richter Asklepiades habe ihn ver,urtheilr, verbrannt zu werden. Juden, die bey die,fem Auftritte zugegen waren, haben dev jungen Roma«nus verspottet, und den Christen vsrgeworfen, daß ihr 'Gott sie verbrennen lasse , welcher doch Sidrac, Misac,und Abdenago aus dem Feuerofen errettet hatte; also«bald habe sich bey dem heitersten Wetter ein Gewitter er«hoben, und das Feuer ausgeiöschet. Alsdann habe der

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