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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
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8 Märtyrer.

sicher der Kirche, Clemens, Anaklet, Evarist, und vieleandere Bischöfe an verschiedenen Orten des Reiches ange,klagt worden sind, von denen alle ihr Blut für ihre Reli-gion geopfert haben. Man ermordete dortmals zu Romdie übrigen Christen nicht. Dich ist ein Ausspruch, wel-cher deutlich zeiget, wie unverschämt dieser Mann sey: dennunter der Menge Christen , die Trajan seinem Aberglaubenopfern hieß, zählet man sehr vornehnie Personen, die zu Romermordet wurden, wie: Flamen Domitillen, welche ausdem kaiserlichen Geblüte der Vcspasianen war; Nereen,Achilleen, Theodoren, Euphrosinen, u.m. a.

Es ist merkwürdig, heißt es ferner, daß man denChristen zu Rom gestattete, Ignazen entgegenzugehen;und dieses beweist sonnenklar, daß man an ihm die Per-son, und nicht die Sekte strafete. Und als Trajan schrieb,man müsse die Christen strafen, sobald sie angegeben werden,hieß er die Person, oder die Sekte strafen ?

Die Christen giengen Ignazen entgegen; das ist wahr:aber sie thaten es aus eigenem Triebe. Sie hatten keine Er-laubnis deßhalben. Die zehn habsüchtigen Soldaten , wel-che den Blutzeugen begleiteten, widersehten sich nicht alleindieser Begegnung nicht, sondern waren damit sehr wohl zu-frieden, weil sie von den Christen in dergleichen Fällen reich-lich bezahlet wurden. O mein Untersuchec.' Sie zwingenuns, viele Abscheulichkeiten und Bosheiten aufzudecken.

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Die Verfolgungen wurden nicht fortgeseyet. C>rigs--nes saget in seinem dritten Buche wider den Celsus:Mann kann die Christen leicht zählen, welche für ihre

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