Einleitung.
XXI
trefflich ausgebildete Technik und eine bewun-derungswürdige Sorgfalt in Andre sführunggemeinsam.
Sechste Epoche.
Vom Jahre. 1500 bis 1550.
Den Malern dieser Epoche blieb es aufbe-halten, die Früchte, welche durch die in dervorigen gemachten mannnigfultigeu und gründ-lichen Anstrengungen allmälig heraugereift wa-ren, zu erndten. Desohngeachtet war das, wassie selbst noch der Kunst hinzusetzten, ein sehrGrosses. Um in allen Theilen vollendete ma-lerische Darstellungen zu sein, fehlte es näm-lich den Werken der letzten Epoche noch aneinigen wesentlichen Stücken. In der Anord-nung waltet die Symmetrie noch zu stark vor,die Stellungen haben oft etwas Steifes, Unbe-quemes, Verkürzungen sind vermieden odermissrathen, die Färbung entbehrt meist der ge-hörigen Wahrheit, die Umrisse der gehörigenWeiche; ganz besonders aber ist über die zugrosse Ausbildung des Einzelnen und aus Man-