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Einleitung.
in Italien, ausser zu Florenz, auch in Um-brien, Bologna nebst der Bo mag na, inVenedig und dessen Gebiet, in Deut sohl an d,ausser in den am Rhein gelegenen Ländern, imfränkischen und schwäbischen Kreise, zueigenthümlicher Entwickelung. Auch in Frank-reich erreichte die Malerei in Folge der Ein-flüsse von Italien und den Niederlanden um die-selbe Zeit eine namhafte Blüthe. Bis gegendas Jahr 1500 kam die Oelmalerei ziemlich all-gemein in Gebrauch; zugleich traten an dieStelle des Goldgrundes mein’ oder minder aus-gebildete Hintergründe. Obgleich die kirchli-chen Aufgaben noch immer die gewöhnlichstenwaren, wurden doch in einzelnen Fällen auchweltliche Gegenstände, am meisten aus demKreise der Allegorie und Mythologie der Altenbehandelt. Mit Ausnahme von Hausandachts-bildern diente indess die Kunst vorzugsweiseöffentlichen Zwecken. Den Denkmalen aus die-ser Epoche ist eine Fülle eigenthümlicher Er-findungen, in den meisten Fällen eine edle Be-geisterung für die jedesmalige Aufgabe, diegrösste Wahrheit und Naivetät des Gefühls, eine