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Einleitung.
gel an perspektivischer Kenntniss die Gesammt-ii haltung nicht hinlänglich beachtet,i Diese letzte Vollendung verdankt die Knnsti vorzüglich den Italienern. Lionardo da Vinci
i (geh. 1452, f 1519.) war es nämlich, welcher
| die Zeichnung durch anatomische Studien und. Erforschung der Gesetze der Rundung undVerschiebung zuerst wissenschaftlich begrün-dete, und dadurch zu einem eigentlichen Ver-ständniss des Einzelnen und einer grösserenHaltung des Ganzen gelangte. Die höchsteFreiheit der Bewegung, den kühnsten, frühernicht geahndeten Schwung in den Linien, er-hielt aber die Malerei erst durch MichelangeloBuonaroti (geh. 1474, -j- 1563.), der sich durchf das tiefste anatomische Wissen mit dem gan-
• zen Getriebe des menschlichen Körpers auf
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i das Innigste vertraut gemacht hatte. Raphaelj Sanzio (geh.-1483, f 1520.) war es aufbehal-
| ten, die Composion durch die freieste und
geistreichste Behandlung der alten symmetri-schen Anordnung zur höchsten Vollendung zubringen, und dieselbe jedem gegebenen archi-teetonischen Raume auf das feinste anzupassen,