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er hat 6 statt uo I 5105.*) II 3573. 4333. III 4835; e statt ie wirdvielleicht durch die Reime I 5121 und II 3563 erwiesen; § statt ei15125; 3 statt cs I 4424. Dagegen kommt dem Bearbeiter der Um-laut des langen ä zu: hörren : wdren cj. III 4716, : nimere, d. h. nü-mere I (4763); mere : rihtere II 4853, : weren III 1817.
d statt t ist nur nach Liquiden erweisbar: I 5121. 5165. III 4709;die Reime n \t : lip und gap : stat beweisen nichts, da hier ebenso gutli/ und ga f stehen könnte.
r scheint auszufallen vor h in vorhte : unrehten I 4435, ähnlichh vor t in brä^t: Wolfrät II 3578; niet: liet III 3483. 4785, : diet I 3935.
Dazu kommt, daß auch einige der oben aufgeführten ausschließ-lich oder theilweise mdd. und ndd. Wörter in den Interpolationen sichfinden, so: beluchen I (382), gewiere II 3563 und andere.
Offenbar haben wir es hier mit einem mitteldeutschen Dialectezu thun, obgleich der Bearbeiter in Baiern geschrieben haben muß-Es kommt hier eine Variante in A in Betracht zu Vers 5165. Hier hatnämlich H: ze wir hin zo walde (A zo Vidde), |swer genesen wolde,|der rnohte dar gerne brodir sin. | wir munichin uns trat herre min. DieLesart von H gibt keinen Sinn. An Eremitenleben im Walde ist hiernicht zu denken, auch würde ein Eremit nicht brodir genannt werden,wenn auch Rückert (Anmerkung zu 5170) dieß behauptet, ohne abereine Belegstelle anzuführen. Ebenso kann 'sich munchen’ doch nur denEintritt in ein Kloster bedeuten, sowie auch in andern Fällen der Heldin ein Kloster geht, nicht 'in den Wald’.
Jedenfalls ist es ein eigenthümlicher Gedanke, Rother mit seinerGattin ein Einsiedlerleben im Walde führen zu lassen; 'sich clfisen willnichts weiter besagen, als daß die Königin, die natürlich nicht in einMännerkloster gehen kann, eine abgesonderte Zelle in der Nähe be-zieht, wie das ja verschiedentlich vorkam; vgl. den Schluß der Cres-centia, besonders auch Awa reclusa. Der Grund übrigens, weßwegenRückert gegen die jedem Unbefangenen doch wohl einleuchtende Les-art von A ist, ist folgender. Er sagt: „So gering auch die geschicht-lichen Kenntnisse des Dichters gedacht werden mögen, Rother zumMönch in Fulda zu machen, hätte er doch wohl nicht gewagt“(!).Aus den Worten, welche auf die nach der in Rede stehenden Stellevorhandenen Lücke folgen, nämlich 'alsö iz noch hüte stät, | daz iz vilmanich ere hät’, schließe ich gegen Rückerts (nicht begründete) Mei-
*) Die Stellen sind bei der Untersuchung über den Dialect des Dichters imzweiten Theile in Klammem aufgeführt.
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