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der Humanität, welche die Schöpferin aller gutenund edel freisinnigen Institutionen ist, einenmenschlichen Geist lebendig ausgenommen, so istklar, daß derselbe auf einem Standpunkte steht,welcher unendlich großartiger, besser und erfreuli-cher ist, als jener eingeschränkte Civismus der altenWelt. Es ist der Standpunkt des Weltbürgers,der kosmopolitische, welcher die Schranken der Na-tionen durchbrochen hat. So gewiß es nun inKöpfen, welche von den Ideen ihres Jahrhundertsberührt sind ohne näheres Eingehen in ihren gan-zen Werth, ein Weltbürgerthum gibt, das über trü-gerischen Gefühlen für das große Ganze in elenderThatenlosigkeit den Tag verschwinden läßt, darines arbeiten sollte, eben so gewiß ist es, daß dieserVorwurf der Unthätigkeit niemals den christli-'chen Kosmopoliten treffen kann. Der letztere hatein Herz, ein warmschlagendes Herz für das Ganze,aber er hat auch Hände und weiß, daß diese Händenur einige Spannen weit reichen. Deßwegen jagter nicht einem leeren Phantome der Menschheit— in weiten Fernen, in gehaltlosen Träumen nach,sondern sieht sie repräsentirt in dem, was ihm amnächsten steht. Er meint nicht in eitler Täuschung,den Einzelnen im Ganzen zu lieben, sondern erliebt wahrhaftig das Ganze in den Einzelnen,welche die Vorsehung in den Bereich seiner Thä-tigkeit gestellt hat. In diesen Gränzen fördert eralso, von dem inwohnenden Geiste mit Nothwen-