Leben und das Glück eines Volkes in dem ihm' von der Vorsehung angewiesenen Lande wird ab-hängig gemacht von der inneren Beschaffenheit derbeschränktesten Gemeinschaft, der Familien, d. h.einerseits von der Erziehung, welche die Elternihren Kindern geben, oder geben lassen und welchevorherrschend eine religiöse seyn soll (5 Mos.11, 19),andererseits von der Ehre, welche die Kinder ihrenEltern in ihrem Herzen, ihken Worten und ihremthätigen Gehorsam erzeigen. Diese einfachen Ver-hältnisse sind in der That die einzig wahren Fun-damente für das Glück und Bestehen eines Staats.Laß sie gestört und untergraben werden, so hörtin dem gleichen Grade und Augenblicke jede Er-ziehung auf, durch deren Mangel sich in kürzesterZeit alle jene wuchernden, geistig und leiblich ver-derblichen Laster entwickeln, die von jeher selbstdie größten und scheinbar mächtigsten Staaten zu-erst im Innern zerrüttet und verwirrt, und endlichumgestürzt haben. Setze dagegen: die Familienseyen, wie sie sollen und wie das vierte Gebot be-fiehlt, so wird das nächste Geschlecht ein trefflichesseyn; man wird bald nicht nur gute Hausväterund Hausmütter, sondern auch fleißige, sparsameAckerbauer, ehrliche Handwerker und Kaufleute,geschickte, emsige Beamte jeder Gattung von untenbis hinauf zum Throne haben, und die fürstlicheFamilie selbst wird, auch wenn sie widerstrebte,in den Strom des Guten mit ruhiger Gewalt hin-
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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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187
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