eingezogen werden. So und nur so wird das Glückdes Vaterlandes dauernd und gewiß begründet,des Landes, dem wir alle so Vieles danken, —das auch uns, wie einst den Israeliten, nicht derZufall der Geburt, noch der eigene Wille, sondernGott gegeben hat, — des Landes, bei dem wir,wenn wir sein Wohl mit ganzem Herzen fördern,nur Gott und Seinen Willen ehren, dagegenauch, wenn wir uns gleichgültig zeigen gegen seinGutes oder Böses, die göttlichen Gesetze und Gottselbst beleidigen.
Während demnach die vorherrschende Beschäfti-gung mit dem alten Classikerthum schon in so man-chem jungen und edlen Herzen große Schwärmereiund den Jrrthum erzeugte, als ob entweder inder neuen Zeit, und besonders unter uns Deutschengar kein wahrer Patriotismus mehr seine Stellefinde, als ob Thaten der Gewalt und Auszeichnungam Tage der Schlacht allein den Patrioten könn-ten bemerklich machen, als ob jedenfalls eine hoheStellung im Staate nothwendig sey, um dem Va-terlands wesentlichen Nutzen zu verschaffen, zeigtuns die heil. Schrift allein und zuerst ein vielpraktischeres, schöneres und gründlicheres A derwahren Vaterlandsliebe, ein solches, an welchesman auch schon den Knaben nicht nur ohne Gefahr,sondern mit dem freudigsten Herzen Hinweisen darf,— ein solches, das ihm völlig verständlich seynmuß, und das ihn durch das Gefühl, auch jetzt