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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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der Qual entrann, so werden die Ueberwinder deralten Welt vor der sinneverwirrenden Macht jenesBildes der ersten Freiheit, das sie in Zwietrachtund Bürgerkrieg treibt, nur Rettung finden, indemsie sich zu eiuer höheren Stufe der Civilisationemporschwingen.«

So weit Jochmann. Wir aber kehren zu unse-rer obigen Entwicklung zurück.

Ist es nun einerseits gewiß (so können wirnach dem Bisherigen sagen), daß es dem Staatenur höchst nützlich und wünschenswerth seyn kann,wenn ihm seine Schulen nicht bloß Gelehrte, son-dern Bürger und Beamte jeden Ranges erziehen,welche ihr Vaterland wahrhaft lieben, so ist esnicht minder gewiß, daß der Patriotismus derAlten nicht eben die reine Flamme ist, an welchersich das Herz unserer Jugend entzünden darf. DieBeweise liegen nahe genug in der Geschichte unse-rer Tage und eine nähere Erwägung dieser wichti-gen Sache wird uns hierüber noch größere Sicherheitgewähren.

Es fehlte dem Patriotismus, oder besser gesagt,dem Civiömus der Alten wesentlich in seinen Ele-menten. Wie nämlich Gott selbst, der höchste In-begriff alles Guten, mit tiefem Sinne in der heil.Schrift das A und das O, der Anfang und dasEnde heißt, so sind zwei entgegengesetzte Elementeerforderlich zu Allem, was da recht und gut ge-nannt werden soll. Gott ist weder das A allein,