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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
Entstehung
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geisterung tritt nun in den Dienst der wesenlosestenTheorie.«

Wenn dann vielleicht Ernst und Sittenstrengeder politischen Schwärmerei der Jünglinge Zeinenreligiösen Anstrich geben, und von dem gewöhn-lichen Frohsinne und der lebendigen Sinnlichkeitdes jugendlichen Alters so seltsam entfernen, so be-weist dieß, daß nicht böser Wille im Dienste eigen-nütziger Absichten, sondern ein stärkerer, der edelste,reinste, nämlich in der Gewalt einer verirrten Ein-bildungskraft, ihnen Gefahr droht.«

Wird man wohl diesem begegnen, indem mandem Feuer, statt der Nahrung den Auswegabschneidet? Keine Macht der Welt vermag zu er-zwingen, daß man aus den Alten nur Phrasenlerne. Den sie fälschlich Freiheit nennen, der Ci-vismus der alten Welt, bleibt ewig erhaben überden Egoismus der unsrigen; nur Eins stehtnoch höher, als er, H u manität! Zur Reli-gion hat sie das Christenthum gemacht; abererst, wenn ihm gelungen seyn wird, sie auch zurPolitik zu machen, werden wir von dem Ge-spenste der Vorzeit nichts mehr zu fürchten haben.«

Das sinkende Mterthum hinterließ den Bar-baren, unter deren Schlägen es erlag, die Sagevon seiner vergangenen Größe. Diese ist dasSterbegeschenk des Centauren, dessen Marter densiegenden Helden in die Flammen auf dem Oetatrieb. Und wie Er erst durch seine Vergötterung