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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
Entstehung
Seite
178
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luftigen Ideale gehalten, verachten gelernt. Kurzdieser Blick erzeugt nicht selten in ihm ein Gefühlder Unzufriedenheit mit dem, was besteht, einGefühl, das bei Manchem durch die Zeit seine Hei«lung findet, von Manchem bloß aus Rücksichteneiner frühen Klugheit zwar geheim gehalten wird,aber den, der es in sich verschließt, nicht wahrhaftglücklich werden läßt, das endlich von Manchenauch schon, und zwar in der Regel höchst unbe-rufenerweise, in Wort und That geäussert wurde,aber nur zu ihrem eigenen größten Schaden, undohne für den Staat den geringsten Nutzen herbei-zuführen. So sehr sich aber diese verirrten Planezuweilen sogar dem Verbrechen näherten, so wärees dennoch ungerecht geurtheilt, wenn man nichtden gleichen Schwärmern zu einem großen Theileebensosehr das Lob, ihrer Ueberzeugnng wirklichtreu gewesen zu seyn, als das Lob eines nicht ge-wöhnlichen Talents lassen wollte. Dennoch habensie, vielleicht in der besten Absicht, ihrem Staate zunützen, dessen Fundamente, wie die ihres eigenenGlückes, nach Kräften untergraben. Denn wieseltsam es klinge, die Möglichkeit ist vorhanden,daß man aus wirklichem Patriotismus ein Hoch-verräter werden mag. Die neueren Decennienhaben zu diesen Sätzen mehr Belege gegeben, alsman wünschen möchte. Uebrigens höre manhierüber auch noch das Urtheil eines höchst geist-reichen Schriftstellers, dessenReliquien« Heinrich