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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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psychischen Beschaffenheit noch der weitere Umstand^daß gewisse Facher nicht nur mit besonderem Zeit-aufwands, sondern meistens auch mit besondererVorliebe von dem Lehrer selbst betrieben werden,so muß es ganz begreiflich seyn, wie eben in diesemGebiete die schwärmerische Jugend, welche Idealewill, solche Ideale auch wirklich sucht und findet.Es muß begreiflich seyn, wie gerade bei unfernEinrichtungen die tüchtigsten jungen Talente baldin den Urwäldern Deutschlands dem großen Cherus-kerfürsten huldigen, bald und noch mehr sich we-nigstens mit dem Geiste völlig einbürgern in Rom,Athen oder Sparta. Aber eben, weil sie es nurmit dem Geiste thun können, und nicht auch mitleiblichen Augen die wahren Zustände des Alter-thums durchschauen, malen sie sich dieselben mitmerkwürdiger Gewandtheit zu demjenigen Bildeaus, das ihnen das schönste, angenehmste, wahrsteund beste dünkt. Dieser ausgewanderte Patriotismusist bis dahin ein völlig gutgemeinter, oder eigentlichein gar nicht gemeinter, ein unschuldiger und ab-sichtsloser. Indessen aber wurde der junge Ver-stand (nach dem gewöhnlichen Unterrichtsgange) mitden Vorzügen, welche die christliche Zeit und unsereVerhältnisse darbieten, gar wenig bekannt gemacht.Wenn daher allmählig sein Blick, vielleicht unwill-kührlich, auch auf die Gegenwart fällt, so übersiehter gewöhnlich das Meiste des Guten, das die letz-tere in sich trägt, oder hat er es gar, gegen seine

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