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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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des Staates nichts anderes seyn kann, als einzigund allein die Liebe des Bürgers zu die-sem Staate, so ist es keineswegs gleichgültig,ob die Jugend, namentlich die Jugend der gebilde»ten Stände, von Anfang an auf eine besonneneund zweckmäßige Weise zu dieser Liebe erzogen undherangeführt wird.

Unsere Schüler zerfallen etwa in folgende vierKlassen, wovon die eine, betrübteste, weder für dasFormale, noch Materiale des Unterrichts ein leben-diges Interesse zeigt, die andere ein yugoäogui-äeoi für wichtiger hält, als allen Inhalt desGelesenen, die dritte, während sie in dem formalenUnterrichtstheile wenigstens geringeren Fleißzeigt, doch einen um so lebendigeren Geist für dieMaterie entwickelt, die vierte und beste endlich In-teresse für Form und Materie gleichmäßig verei-nigt. So gewiß nun der Mittelschlag wegen sei-ner Menge im Durchschnitte, am meisten von demLehrer berücksichtigt werden muß, ebenso sorgfältighat man bei der letzten und auch vorletzten dergemachten Klassen zu wachen, daß ihr aufgeweckte-rer Geist die wahre Richtung nie verliere. DennLieß sind diejenigen Knaben, deren Einfluß, Tätig-keit und Stellung später in Gemeinde und Staatohne Zweifel vorherrschend seyn werden, wenn siefortfahren, auch fernerhin den Hoffnungen gemäß,die sie erregen, ihre Geisteskräfte zu entwickeln.

Findet sich nun aber neben der genannten