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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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trifft, so sind wirklich die zwei ersten gehalten wor-den, und zwar, wie sich von selbst ergiebt, mehrmit Rücksichtnahme auf sonstige Anwesende, alsmeine Schüler, mit denen ich das ganze Jahr überGelegenheit zu reden habe. Mein Gegner beweist,daß ich hiedurch nicht nur meineAutorität undAmtsgewalt prostituirt, sondern auch den Eifer derSchüler nvthwendig untergraben habe.« Daß derInhalt beider Reden nichts anderes ist, als dieBortrefflichkeit des Christenthums auch vor dembesten Classikerthum, eine Vortrefflichkeit, die auchpraktisch anerkannt seyn will dieß weiß derLeser.

Und nun schließen wir (ohne zu parodiren)mit den eigenen Worten des Gegners, gegen dereneinzig richtigen, (von ihm selbst freilich unbegreif-licherweise nur auf das Classische bezogenen) Sinnseine ganze Polemik gerichtet ist (H. p. 131 ):Wodie geistige und ideale Betrachtungsweise vorschlagensoll (sagt er sehr schön), da muß man nicht stetsdas Sinnliche und Handgreifliche in den Vorder-grund stellen, sondern man muß in Zeiten dasUeberstunliche und die Macht des Geistes redenlassen. Wo man lehren will, den neuen christlichenMenschen anziehen, da muß man nicht die Gestaltdes alten Menschen überzuckern und herausputzenund demselben alle Mittel bieten, in seinem altenWohnsitze sich recht behaglich festzusetzen. Damiteiner das Höchste nie aus dem Auge verliere, muß