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wurde keine römische, oder griechische Namen hö-ren; er bliebe mit allem dem unbekannt, was diealte Welt Eigenthümliches hat.« Dieß ist jedochnichts, als eine lange Unwahrheit. Zuerst drängtsich die Frage auf: wissen denn jetzt unsere Kna-ben so gar Vieles von diesen Stücken ? Im Durch-schnitte nicht so viel, daß es, wenn es auch man-gelte, nicht in kurzer Zeit konnte nachgeholt wer-den, wie dieß in Mrsniguv gar viele leben-
dige Beispiele bezeugen. Zudem müßte vor Allem,was Niemand verlangte, der ganze Geschichtsunter-richt weggefallen seyn, ehe obige Behauptungenauch nur einen mittelmäßigen Grad von Wahr-heit erlangten. Auch das nach unserem Vor-schläge gründlichere Treiben der Bibel würde allent-halben die natürlichen Anknüpfungspunkte geben,durch Vergleichung mit dem Nöthigen der obengenannten Stücke bekannt zu machen, wo nicht dieSachen in der Bibel sogar völlig die ähnlichen,oder endlich selbst römische und griechische sind, wiedieß im A. und N. Testamente gar häufig derFall ist. Wenn demnach p. 155 gesagt wird: »daßdie Ausführung meiner Vorschläge eine gänzlicheUmgestaltung der höheren Gelehrtenschulen zur Folgehaben müßte« und zwar aus letztgenanntem Gegen-grunde, so ist dieß eine gänzlich grundlose Ueber-treibung des wahren Sachbestandes.
Wir kommen an den letzten minder wichtigenPunkt. Was die Schulreden als Schulreden be-