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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
Entstehung
Seite
169
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Der erstere wird so ausgedrückt: p. 151 »dieseformale Bildung muß ungemein gewinnen durcheinen die geistigen Kräfte mehr in Anspruch neh-menden Stoff, wie ihn das klassische Alterthumgiebt, das (p. 148) eine specifisch verschiedene, ganzneue Welt bietet, während Christenthum und Ger-manismus nicht neu sind."

Ich frage: ist das weite Gebiet des Christen-thums und des Germanismus denn auch demKnaben schon nicht mehr ein neues ? Und brauchter einen Lehrstoff, der ihn noch mehr in Anspruchnimmt, wenn er so ungeschickt im Denken und sichFinden ist, wie ihn mein Gegner häufig darstellt?Und was Ungemeines glaubt denn mein Gegnernach der von ihm vertheidigten Weise für die for-male Bildung in bisheriger Art gewonnen, wenner im Corr. Blatt (p. 212) nach gründlicher undgenauer Motivirung sagt:man muß davon zu-rückkommen, von einem formellen Nutzen, den dielateinischen Schulen im Durchschnitte gewährt ha-ben sollen, zu reden."?

Der materielle Schaden wäre der (H.p.152.):ein Knabe, der das Latein und das Griechischean einem Stoffe der Gegenwart lernen würde,der könnte keine Einsicht bekommen von der altenGeographie, Geschichte, Mythologie, Religion, vonden Staatsverfassungen der Alten, ihrem öffentlichenund Privatleben, ihrer Kleidung, Gebäuden, Kün-sten, Gewerben, Kriegen, Kriegswerkzeugen; er