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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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seinem Geiste, wie dem Leibe eines Kindes» nichtzu verschiedene Kost geben, aber die gesündeste.Insbesondere beim Geschichtsunterrichte ist äusserstdarauf zu sehen, daß der Jugend, die so vielesEinzelne wieder vergißt, doch eine gesunde An-schauung des Ganzen, mit Princip undCentrum, kräftig eingepflanzt werde. SchonJoh. v. Müller sagt: „Christus ist der Schlüsselder ganzen Weltgeschichte« — eine Idee, ^welcheauch unser vaterländischer Historiker Haug so schönzu seinem Leitsterne wählte, wie sie denn auchsonst in neuerer Zeit durchgeführt wurde. Giltnun, wie billig, in einer christlichen Gelehrten-schule der Religions - Unterricht zwar nicht fürdas Fach, dem die ausgedehnteste Zeit gewidmetwerden kann, doch für das, welches seiner Bedeu-tung nach das „inhaltsschwerste« ist, so folgt vor allembei der geistigen Unmündigkeit der meisten Schüler,daß der allgemeine Geschichtsunterricht, der nur2 wöchentliche Stunden einnimmt, mit jenem Reli-gionsunterrichte positiv übereinstimmen muß, damitnicht Zersplitterung und Indigestion in den Herzenund Köpfen entstehe. Geschieht aber dieß, wirder wirklich vom streng christlichen Sinne durchdrun-gen, vom religiösen Standpunkte aus gegeben, sohat man in der Thal nicht nur den verständlich,sten, sondern auch den wahrsten und anregendstenStandpunkt eingenommen. Die nächste Aufgabeder Geschichte ist freilich, Alles in seinen menschli-