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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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hoffen, hauptsächlich aus einer Schilderung des Geg-ners selbst abgeleitet, so fragt man nun billig nach sei-nen eigenen Aeufseruugen über diese Punkte. Eben sobillig ist aber das Erstaunen, wenn man, (nebender natürlichen Anerkennung, daß die Schule fürihre Zwecke auch Etwas von Erziehung als Dis-ciplinarmittel brauche, daß in jedem Unterrichteeine erziehende Kraft liege und dgl.) wenn mannun, sage ich, folgende Behauptungen findet, diesich nach dem Bisherigen von selbst kritisiren. Ersagt:

Wenn auch der Volksschule häufig ein Theildes Erziehungsgeschäftsaufgebürdet" undzuge-rnuthet" wird, so hat doch hierin die niede-re Gelehrten sch ule eine von der Volk s-schule wesentlich verschiedene Aufgabe.Es kann ihr nicht zugemuthet werden, die Erziehe-rin von Kindern zu seyn, deren Erziehung in demelterlichen Hause und von diesem mit Recht ange-sprochen wird. Sie überläßt die Erziehung, da sieKinder gebildeter Eltern vor sich hat, welche selbsterziehen können, oder wenigstens glauben, daß sie«s können (!!!) dem Hause." Wir fragen beidem letzten Satze nur: ob jene Eltern auch christ-lich-gebildete im Durchschnitt sind? denn auf die-ses kommt hier Alles an! ob denn wirklich ihreMehrzahl im wahren Sinne erziehen könne? obsie es der F ä hig k e it, oder auch nur ihrer Zeitnach könne? und ob ihre etwaige Einbildung hie-