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wenn auch noch mit manchen Fehlgriffen. S»hat das Mißverhältniß der gewöhnlichen klassischenBildung zu den Berufsarten theilS die Realschu-len, theilö neue Unterrichts-Methoden hervorgeru-fen, die nur ihr gutes Recht gegenüber dem tra-ditionellen Gelehrtenschulwesen sich selbst schmälern,wenn sie in derselben Einseitigkeit und Jsolirtheitsich verfestigen, die den letztem das Gericht zuzo-gen. Neben dieser starken Reaction des praktischenLebens und des industriellen Geistes gegen die bis-herige Gelehrtenbildung hat aber das christliche Le-ben, auf das die Wohlordnung unserer ganzen ge-sellschaftlichen Gliederung gebaut ist, und der hei-lige Geist der Wahrheit noch viel triftigeren An-spruch, die im Schatten der Gelehrtenschulen vorsich gehende Bildung der einflußreichsten Ständevor seinen Richterstuhl zu ziehen. Wir bedürfenund wollen keine Römer und Athener, haben sieauch bis auf diesen Tag auf dem alten Wege nichteinmal erhalten; ein Bürgerth u m und R e«giment, geschmückt mit je n en Christe n-tugenden, die überall, auch beiihrenFeinden, sich Achtung abnöthigten undSegen verbreiteten, ist die Aufgabeder Schulen, die selbst nur dem christli-chen Geiste ihre Entstehung verdan-k e n.« —
Haben wir diese höchste Bestimmung der Ge-lehrtenschule unserer Zeit mit Consequeuz, wie wir