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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
Place and Date of Creation
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Zwecke lediglich den Unterrich t, bei dem sie, wiesich von selbst versteht, dem zu Hause Gepflanzten,da es ein Gutes ist, in keinem Stücke entgegenarbeitet, und selbst auch an dem Geschäfte der Erzie-hung , wenigstens als Mittel für ihre Zwecke,wenn auch nicht als Selbstzweck, Theil nimmt.Denn ohne Ordnung und Disciplin gedeiht keinUnterricht. Auch Fächer, welche, einseitig behan-delt, einen sittlichen Schaden besorgen lassen könn-ten, werden hierin durch das Gegengewicht derganzen übrigen Erziehung annullirt, und der Leh-rer, der ja selbst dem gebildeten Stande angehört,also auch an den gesetzten Prädikaten Theil hat,behandelt sie gewiß mit demselben Geiste, mit wel-chem er in seinem eigenen Hause lebt und waltet.Dieses Alles aber wird eintreten dürfen, wenn gleichjene Schilderung der .häuslichen Verhältnisse imEinzelnen bei der Unvollkommenheit alles Irdischenweit nicht erreicht ist, ja wenn nur ein sichtbaresund lebendiges Streben darnach vorhanden ist.Ideale werden wir ja nie erreichen, und ein Stre-ben, wie wir es setzten, bleibt auch nie ohne einigeentsprechende Früchte. Wenn dagegen durch-schnittlich (denn Ausnahmen, selbst in größererAnzahl, finden sich bei jeder Regel) nicht nur diefragliche Sache, sondern selbst dieses Strebenmangelt wenn dieser Mangel sich zwar nicht ineklatantersittlicher Verdorbenheit« äußert,wohl aber in herrschender Unkirchlichkeit und einem