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j Innern besucht wurden, ja sogar bei den Leichen di«'"»«z Lateiner mitsingen mußten. „Ausserdem wurde derUir Religionsunterricht oft mit großem Eifer und Ernstgegeben.« Aus allem diesem geht hervor, daß dis"h, vorige Zeit offenbar das christliche Element in den
Gelehrtenschulen vorherrschen lassen wollte und-kii- gar nicht darauf erpicht war, den Unterricht in
Ä i den alten Sprachen, der freilich im K nabe na l-
kij ter beginnen muß, auch sogleich mit den alten
ch Schriftstellern zu eröffnen. Man dachte noch
-ü das Gleiche, was schon Luther aussprach: „so lieb
) uns das Evangelium ist, so hart lasset uns
z über den alten Sprachen halten." Daß aber da->
^ , mals die Kenntniß der alten Schriftsteller bei den
k > Erwachsenen geringer war, als jetzt, wurde
> schwierig zu beweisen seyn.
, ^ Hiebei ist es nicht ohne Wichtigkeit, auch einey
^ kurzen Blick auf die Entsteh u n g der .lateinischen
^ Schulen in unserem Vaterlande selbst zu werfen.
^ Zn allen Landstädten des damaligen Hcrzogthnms,
^ selbst in den größeren Flecken, wurden nicht aus
^ anderen öffentlichen Kassen, sondern aus den ört-
lichen Kirchenfonds lateinische Schulen errich-! tet, und zwar (gr. Kirchenordnung Bl. 192): „Da-
^ mit die Kinder von Jugend auf stufenweise desto
eher zu den nützlichen Sprachen, wie dann dasalteTestamentin hebräischer, das neue" in griechischer Sprache geschrieben ist.
und dann von selbigen zu rechter Thev-