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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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mnn äisc-mt?) Denn das gestehen ohne Wider»rede alle Gelehrten, daß sehr viel zu Erlernungder freien Wissenschaft darauf ankomme, daß dieKnaben sich frühe daran gewöhnen, ein Carmenzu machen. Nun weiß ich nicht, ob man in denSchulen könne ein anderes passenderes Exempelvon Versen verlegen, als die Verse unseres Evba-nus sind, welche in Feinheit, Leichtigkeit und Lieb-lichkeit sich auszeichnen. Wenn nun auch die desOvidius gleicher Art sind, wer wollte doch nichtlieber, daß die Jugend zugleich das Heilige er«lerne, als daß ihre noch nicht gut befestigten Ge-müther in profanen Scherzen sich umtreiben? (gvisVsivon von rnglir juvoMulLiv simul saera cliscore,ggrsin nontlum liove conllrivatos avimos in prola-vis Illsibu? versrni?)» —

In den Jahrhunderten nach der Reformationvnd noch bis in die neuere Zeit wurde die Mög-lichkeit des oben genannten zweiten Punktes prak-tisch durch viele zum Theil recht brauchbare neu-abge faßte lateinische Schulbücher (ich erinnerehier nur an die Würtemberg. Eolloctio, den ?on-1LNV5, Lrnesü's Initia etc.) noch weiter anerkannt»dieUeberzeugung von der Nothwendigkeit aber, aufreligiöse Grundbildung hinzuwirken, zeigte sich inEinrichtnngen, wie diese, daß z. B. damals täg-lich der Unterricht mit Bibellesen begann, in vielenSchulen ein Choral beim Anfangs gesungen wur-de, häufig alle Wochengvtteödienste von den La-