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[1] (1838)
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daS ist ein Merkmal bei Allen! Ae. Ich meine denS t ü lp n a si g c n! M. Auch dicß haben sie gemein;denn Alle haben aufgestülpte Nasen." Socratcs (her-vortrctcnd:) „suchst du mich Menippus?" M.: „Jawohl Socratcs. S. Wie steht es zu Athen? M. Vie-le junge Leute nennen sich Philosophen, und wennman das Ansehn, das sie sich geben, und ihren Gangbetrachtet, so haben sie es weit gebracht in der Phi-losophie. S. Was denken die Leute von mir? —M. Du bist ein glücklicher Mann, Socratcs; allesind der Meinung, daß du Bewunderung verdienstund alles erkannt habest und zwar (denn ich mußdie Wahrheit sagen) — indem du nichts wissest!

III te Beilage.

Stellen ans Scncca (und zwar bloß ans denBriefen von Lucilius, weil drcse als Schulbuch vor-handen sind.)

1) Das bitte ich dich ernstlich, daß du die Wahr-heit in den Grund deines Herzens dringen lassest unddeinen Fortschritt nicht prüfest an dem, was du re-dest, oder schreibst, sondern an der Festigkeit deinesGeistes und der Verringerung deiner Begierden. DieWorte prüfe an der That.

2) Manche fangen an, zu leben, wenn sic aufhö-ren müssen. Hältst du dicß für wunderlich, so fügeich etwas bei, worüber du dich noch mehr wundernwirst; Manche haben aufgchört, zu leben, ehe sic an-gcfangcn haben.