abgeschiedener für die sogenannten Richter, die erhier verlassen hat, die wahrhaftigen Richter wiederfindet, die dort richten sollen, den Minos und Rha-damanthos, Acacus und Triptolemns und die andernHalbgötter, so viele ihrer in dem Leben gerecht gewe-sen sind: wäre diese Auswanderung so übel? WasWürde nicht Mancher von Euch darum geben, wenner mit Orpheus und Musäus, mit HesioduS undHomer sprechen und umgehen könnte? Ich wahrhaf-tig will gerne mehr, als einmal sterben, wenn dieseswahr ist. Mir wäre das ein gar herrliches und er-wünschtes Leben, wenn ich mit Palamcdes und mitAjar, Telamons Sohn, und wer sonst etwa von denAlten durch ungerechtes Urthcil sein Leben verlorenhat, an einem Orte zusammen käme. Mein Schick-sal mit dem ihrigen zu vergleichen, müßte schon sehrangenehm scyn. Aber die Hauptsache wäre immer:die dort, wie die hier, zu erforschen und zu prü-fen, wer von ihnen weise ist und wer cS sich dünkt,aber nicht ist? Was würde nicht Mancher darumgeben, den grossen Belagerer von Troja näher auS-zukundschaftcn, oder Ulysses, oder Sisyphus, oder an-dre Tausende, die man nennen könnte, von Männernund von Weibern, mit denen zu sprechen und umzu-gcbcn und sich zu befragen das gröste Glück von derWelt wäre!" — Auf diese schönen und rührendenWorte des Socratcs bezieht es sich nun, wenn Lu-cian (in dem Gespräche: Menippus und Aeacns) Fol-gendes sagen läßt: Merk.: Wo ist denn Socratcs?Aeac. Mit Nestor, und Palamcdcs schwatzt er mei-stens Dummheiten! M. Ich möchte ihn dochgerne sehen, wenn er hier ist! Ae. Sichst du dortdcnKahlkopf? M. Es sind dort lauter Kahlköpfe,
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